#Photoshoot – Spontan Geplant

Madelene ist eine gute Freundin von mir und wir haben schon öfter Bilder gemeinsam gemacht. Diese Bilder sind im Frühsommer entstanden. Die Location haben wir ganz spontan gefunden. Das einzige, was ich für diesen Tag geplant hatte, war meine Ananas.

Doch wie gehe ich generell an geplante Shoots heran?

Erstmal habe ich eine grobe Vorstellung, erstelle Pinnwände auf Pinterest und auch auf Instagram wird eine ganze Menge gepinnt. Sobald ich ein Model gefunden habe, bespreche ich die Ideen mit ihr. Das muss nicht ganz so umfangreich sein. Das Model muss nur eine ungefähre Vorstellung haben, worauf ich aus bin. Daher gebe ich auch vor, wie ich das Make Up und das Outfit gerne hätte. Wie dieses aussehen soll, kann ganz unterschiedlich sein. Von total over the top bis hin zu totaler Normalität: Blue Jeans – White Shirt. Das Model selbst lasse ich aber auch immer mitreden. Oft gibt es dann Bilder, wie ich sie haben möchte; Bilder, wie sie das Model haben möchte, und spontane Bildideen.

Oft habe ich eine Location auch schon im Vorfeld ausfindig gemacht. Manchmal gehe ich tatsächlich einfach nur spazieren, um neue Orte ausfindig machen zu können. In diesem Fall sind wir tatsächlich so lange durch die Gegend gefahren, bis wir was gefunden haben. Die Kombination von Blumen und altem Mauerwerk haben es mir übrigens angetan und nächstes Jahr hier auch schon Shoots geplant. 

As Uhrzeit wähle ich meist den späten Nachmittag/ frühen Abend oder bei bewölktem Wetter auch den ganzen Tag. Hier sind die Lichtverhältnisse, um ohne viele Hilfsmittel auszukommen, am besten. Dann wird erstmal locker drauf los geshootet. Die Location wird ausgekundschaftet: Wo sieht der Hintergrund am Besten aus? Welche Perspektive nehmen wir ein? Wo ist das Licht am Besten? Welche Kameraeinstellungen sind optimal?

Ich bin kein Fan von künstlichem Blitz. Erstrecht nicht von extern aufgebauten Blitzen: dauert mir einfach zu lange. Das Maximum ist ein Reflektor (und selbst den benutze ich immer seltener).

Sobald wir dann tatsächlich an der Umsetzung sind – bis hierhin sind jedoch auch schon viele gute Bilder entstanden – geht es mehr konzentriert zu. Ich gebe mehr Vorgaben und achte sehr darauf, dass auch der Fokus stimmt. Dank meiner neuen Kamera ist dies jedoch mittlerweile kein allzu großes Thema mehr. Meine alte Canon EOS 500D konnte gefühlt gar nichts mehr wirklich scharf stellen, was mir den letzten Nerv geraubt hat.

Meine Kamera: Canon EOS 80D EF-S 18-135 IS USM SLR-Digitalkamera (24,2MP, NFC und WLAN, Full HD, 7,7 cm (3 Zoll)) schwarz *

Nun, das reicht aber für heute mit Infos. Falls ihr noch konkrete Fragen haben solltet, lasst sie mich gerne in den Kommentaren wissen!

 

  

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