Engagement Shoot – warum ein Fotoshooting vor ab zu empfehlen ist!

Als Hobbyfotografin bekam ich als erstes die Frage: „Kannst du das nicht selbst?“ – „Musst du dafür so viel Geld ausgeben?“ – „Ich kann euch doch auch fotografieren!“ – „Braucht ihr das überhaupt?“

Meine Antworten sind: Nein, Jain, Nein und Ja!

Von Hinten nach Vorne: Ich wollte unbedingt ein Engagement Shoot mit meinem Liebsten machen. Ein Hauptgrund war, dass ich einfach mal richtig tolle Fotos von uns haben wollte – und eben nicht nur in Hochzeitsmontur. Dazu kam die Tatsache, dass mein Verlobter Sascha unglaublich Kamerascheu ist und das, obwohl ich viel fotografiere. Er steht nun eben nicht gerne vor der Kamera. Als Paar selbst hatten wir zusätzlich noch nie wirklich die Möglichkeit gemeinsam vor einer Kamera zu stehen. Da wollte ich auch nicht, dass er es an unserem großen Tag zum ersten Mal macht. Es ist immerhin doch etwas anderes als nur mal kurz für eine halbe Minute für ein Urlaubsbild zu posieren. Zudem wollte ich auch für unsere Einladungskarten ein richtig gutes Bild haben. Kein verwackeltes Selfie oder ein kurz mal geknipstes Urlaubsfoto.

Bilder sind mir wichtig.

Bilder sind mir wichtig. Sie müssen für mich zwar nicht von einem absoluten Profi mit Ausbildung und 10 Jahre Berufserfahrung stammen, ABER: sie müssen mir... ähm, natürlich uns gefallen. Hierbei achte ich auf den Stil des Fotografen bzw. der Fotografin. Daher kann das meiner Meinung nach nicht mal schnell die Schwester, der Kumpel oder die liebe Mama machen. Die Aussage „ich kann ja deine Spiegelreflexkamera nehmen“ hilft dabei nicht weiter: Wer keine Ahnung hat, macht mit dieser Kamera auch keine guten Bilder!

Daher gebe ich auch lieber ein paar Euro dafür aus. Manche Hochzeitsfotografen bieten diesen Service gleich mit an. Bei manchen ist es sogar kostenlos – als Kennenlern-Shooting. Das hätten wir auch gemacht, wenn unsere Fotografin nicht von weiters weg kommen würde. Daher habe ich Marco Kiechle (Raum Rottweil, Baden-Württemberg) gefragt. Er kommt aus unserer alten Heimat und macht sehr ausdrucksstarke Bilder mit einem Touch Vintage. Die Location selbst habe ich ihm verraten: Ein Baggersee am Waldrand und um die Ecke direkt ein Steinbruch – nur ein Ort weiter von unserer Kirche. Hier wollte ich auch die Location als Ort für die Hochzeitsbilder austesten. Bis jetzt ist die Location auch mein Favorit!

So denke ich jedoch über unscharfe Selfies aus dem letzten Urlaub auf Hochzeitseinladungen…

Bei der ersten Frage ist mein Antwort ganz klar „Nein!“ und ich bitte auch euch: Wenn schon, dann richtig! Man kann das nicht irgendwie selbst machen. Bzw. ja, könnt ihr. Sieht nur in den meisten Fällen dann aber nicht gut aus. Wollt ihr wirklich, dass bei all euren Freunden und Verwandten ein schlecht gemachtes Bild an der Pinnwand in der Küche hängt? Mir ist bewusst, dass das vielen nicht so wichtig ist wie mir. So denke ich jedoch über unscharfe Selfies aus dem letzten Urlaub auf Hochzeitseinladungen… Zudem gibt es auch Fotografen, die Paar Shootings für ihr eigenes Portfolio auf TfP (Time for Print) anbieten: Der (Hobby-)Fotograf lichtet euch ab und sowohl er als auch ihr dürft die Bilder für eigene Zwecke benutzen.

Wer also kein Problem damit hat, dass ein Bild von sich auf Facebook, Instagram und co. für Werbezwecke des Fotografen verwendet werden, kann hier einiges sparen. Fotografen hierfür findet ihr z.B. in verschiedenen Gruppen auf Facebook.

Das erste Bild oben haben wir dann auch für die Einladungskarten verwendet. Ein großer Teil der anderen hat seinen Platz in unserer Wohnung gefunden. Hier ein paar meiner Lieblingsbilder:

  

Das Shooting fand bereits im April bei Eiseskälte statt. Plus leichtem Regen…








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