#WEDDINGCOLUMN: Brautkleidsuche (1/3) – Da Vinci Stuttgart

Ein Thema, dass ich ohne eigene Bilder von mir beschreiben werde. Ich denke, ich muss das nicht erklären, wieso das so ist!

Ja, ich habe mein Kleid! Es ist wunderschön und ich hatte tatsächlich Tränen in den Augen. Etwas, was bei mir doch sehr untypisch ist. Ich bin zwar emotional, aber nicht gerade bei Klamotten. Und das ist das Brautkleid nun mal: Ein Kleidungsstück.
Aber starten wir am Anfang:
Vor ab – es waren ingesamt 3 Brautmodengeschäfte und eine Bestellung bei NET-A-PORTER.

Tipp: Bei der Auswahl der Brautmodengeschäfte habe ich mich meistens an den vorhandenen Marken in den Geschäften orientiert. Bei den Websites der jeweiligen Marken findet ihr einen Store Finder, der euch die Suche erleichtert.

Step One: Da Vinci in Stuttgart

Die Frauen und Männer unter euch, die das Hochzeits-Nchmittagsprogramm von VOX kennen, wird dieser Laden ein Begriff sein. Mitten in Stuttgart, am Schlossplatz ist dieser wirklich zauberhafte Laden zu finden.

Ich habe mir einen Termin an einem Montag im Januar geben lassen und meine Trauzeugin aka meine Schwester und die Mamas kamen dazu. Vor ab hatte ich gefragt, was man denn mitbringen solle: Hautfarbene Unterwäsche und Schuhe (müssen nicht die Brautschuhe sein, aber schon mal welche mit der ungefähren Absatzhöhe). Die Schuhe habe ich am Ende des Tages nicht gebraucht. Nahtlose, hautfarbene Unterwäsche für die Anprobe ist jedoch wirklich nur zu empfehlen! 

Der Ablauf: Nach einer Begrüßung durften wir erstmal Platz nehmen und bekamen etwas zu Trinken. Danach stellte sich unsere Beraterin vor und ich beschrieb ihr meine bisherigen Überlegungen. Ich hatte kein Bild mitgebracht, weil ich bis dahin nicht mal ansatzweise ein schönes Kleid online oder in den zahlreichen Brautmagazinen entdecken konnte. Meine Beschreibung war jedoch ziemlich genau, weswegen sie sich ein gutes Bild davon machen konnte. Mein Limit nannte ich ebenfalls: 1500 Euro. Das schränkte die Auswahl ziemlich ein.

Anschließend gingen wir zu den Kleidern, die von Stil und Preis in Frage kamen. Ganz ehrlich: Eine große Auswahl war es nicht. Schließlich suchte ich sechs Kleider zur Anprobe aus. Mehr kam schlicht und ergreifend nicht in Frage, was ich im Nachhinein wirklich Schade fand.

Vier der sechs Kleider waren von der Marke Rembo Styling. Sehr im Boho Stil gehalten. Sahen auch gut aus, jedoch erinnerten die Kleider mehr an ein Country-Fest. Zum Teil fand ich sie auch zu freizügig für eine Braut und auch für eine Hochzeit im September. Alles in allem fühlte ich mich in den Kleidern eher verkleidet oder auf dem Weg zum Strand.

Kleid Nummer 1: First von Rembo Styling

Spitze – all over: Ein Wunsch der Mütter. Mir persönlich gefällt Spitze schon, aber nicht, wenn es zu viel ist. Das Kleid sah an sich gut aus, ich hasste es jedoch schon an der Stange – an mir erstrecht.

Dann kam mein Favorit: Eine Robe von San Patrick – über dem Budget – Mehrjungfrauenschnitt – wunderschön. Manko: Ich kam mit diesem Kleid, was etwas zu eng saß, nicht mal auf den Hocker. Eine einfache Treppenstufe war ein Kraftakt. Dennoch liebte ich dieses Kleid. Mir wurde auch gesagt, dass – wenn das Kleid richtig sitzt – Treppen, Tanzen, Sitzen, Toilettengänge kein Problem darstellten. Meine Schwester und meine Mutter fanden es toll, meine zukünftige Schwiegermutter weniger.

Ich habe mir zu  dem Zeitpunkt jedoch gesagt, dass ich kein Kleid direkt am Tag der Anprobe kaufen wolle. Also gingen wir nach circa einer Stunde wieder – mit einem Favoriten im Hinterkopf.

Anfangs total euphorisch, dass ich mein Kleid gefunden hatte, war ich auf einem Höhenflug. Ich war unglaublich glücklich ein Kleid gefunden zu haben. Je später es jedoch wurde, desto mehr Zweifel bekam ich. Der Höhepunkt kam jedoch am nächsten Tag: Meine Mutter rief mich an, um mir das Kleid auszureden. Musste sie jedoch gar nicht mehr, da ich mich bereits dazu entschlossen hatte mich weiter umzusehen.

Der Favorit bis zum Schluss: MUSA von San Patrick

Im Endeffekt bin ich froh, dass ich noch mehr Kleider anprobiert habe und auch gezwungen (wirklich gezwungen!) wurde verschiedene Schnitte auszuprobieren. Daher würde ich nie bei der ersten Anprobe ein Kleid kaufen!

Da Vinci kam jedoch in für einen zweiten Besuch in Frage, da ich in meiner Preisklasse bereits alle Kleider gesehen hatte. Der Service und die Auswahl der Kleider sind jedoch wirklich gut, weswegen ich dieses Brautmodengeschäft nur empfehlen kann. Denkt aber daran: Unter 1500 Euro fällt die Auswahl eher kleiner aus.

Und im Prinzip haben sie mich auch unbeabsichtigt zu meinem Traumkleid geführt: Denn San Patrick als Marke fand ich noch immer interessant und so kam ich im Endeffekt auf einen Laden in Nagold, der auch San Patrick Kleider anbietet.Ein San Patrick Kleid ist es jedoch am Ende auch nicht geworden.

 

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